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Leidenschaft, Wissen, Verantwortung

Aus einer Restauration wurde eine Manufaktur.

Die Geschichte von Roland Merz beginnt 1980 mit einem Mercedes Ponton 220 SE Cabrio – und der Erkenntnis, dass viele wichtige Ersatzteile längst nicht mehr lieferbar waren.

Unsere Geschichte

Auf der Suche nach dem fehlenden Teil.

Am 10. Juli 1980 erwarben Roland und Kornelia Merz einen Mercedes Ponton 220 SE Cabrio des Baujahrs 1959. Die unmittelbar begonnene Vollrestauration führte schnell zu einer Herausforderung: Viele benötigte Komponenten waren nicht mehr erhältlich.

Aus der Suche nach alten Mercedes-Lagern entwickelte sich eine immer größere Sammlung. Bestände aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Dänemark und Portugal bildeten den Grundstock für eine Spezialisierung, die seit 1985 als Ersatzteil-Manufaktur weitergeführt wird.

Heute verbindet das Unternehmen historische Fertigungsverfahren, eigene Konstruktion und moderne Qualitätsprüfung – mit dem Ziel, technische Originalität langfristig zu erhalten.

Roland Merz mit Mercedes Ponton 220 SE Cabrio
Der Mercedes Ponton 220 SE Cabrio gab 1980 den Anstoß zur späteren Manufaktur.

Regional verwurzelt

Station der Kunststoffstraße.

Die Kunststoffstraße im Landkreis Darmstadt-Dieburg verbindet Museen, Geschichte, Forschung und produzierende Unternehmen. Roland Merz repräsentiert dort die Verarbeitung von Duroplast und Bakelit im automobilen Kontext.

Motiv der Kunststoffstraße Darmstadt-Dieburg
Kunststoffgeschichte und Zukunftsformen im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Wissen sichtbar machen

Betriebsbesichtigungen, Ausstellungen und Veranstaltungen geben Einblick in Werkstoffe, Produktionsprozesse und den Wandel industrieller Arbeit. In Ober-Ramstadt steht die Ersatzteil-Manufaktur für die Verbindung aus regionaler Industriegeschichte und heutiger Spezialfertigung.

Photovoltaikanlage der Roland Merz Manufaktur
Die Photovoltaikanlage deckt den jährlichen Strombedarf der Produktion.

Umweltschutz

Produktion mit eigener Sonnenenergie.

Eine Photovoltaikanlage auf der gesamten Dachfläche deckt den jährlichen Strombedarf der Produktion. Zusätzlich werden nach Angaben des Unternehmens rund 50 Prozent der gewonnenen Energie in das öffentliche Netz eingespeist.

Die günstige Ausrichtung der Dachflächen ermöglicht eine lange tägliche Ertragszeit. Über das Jahr wird dadurch eine CO₂-Minderung von etwas mehr als 30 Tonnen erreicht.

Unser Qualitätsverständnis

„Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.“

John Ruskin · britischer Sozialphilosoph und Schriftsteller

Für uns bedeutet das: Ein Ersatzteil muss nicht nur günstig verfügbar sein. Es muss seine Aufgabe zuverlässig erfüllen, zum Fahrzeug passen und dem Wert des Originals gerecht werden.

Historisches Bildmaterial

Von den Anfängen bis zum heutigen Standort.

Historie, Umwelt & Kunststoffstraße · 16 Aufnahmen

Das passende Teil fehlt?

Wir denken in Originalen – und fertigen neu.